Problemlösungen

Experten geben Tipps  -  Gratis

Die folgenden Mitglieder gehören unserem Expertenrat an. Über die entsprechende e-Mail Adresse können Sie direkt mit den Fachleuten Kontakt aufnehmen und Ihre Fragen stellen.

Bereich Koi: 

Daniel Heerz, Dipl.-Ing. , von KoiLogistik

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Bereich Fischkrankheiten:

Reinhard Frohberg, Fachingenieur für Fischgesundheitsdienst, öffentlich bestellter & vereidigter Fischereisachverständiger

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Bereich Wasserqualität

 Christian Homighausen, Dipl.-Biologe, von Lavaris Lake

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Bereich Teichbau / Teichtechnik:

Angelika Heim, Dipl.-Ing., Teichbau-Zentrum Thüringen

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Allgemeingültige Wasserwerte für den Gartenteich / Fischteich / Koiteich und wichtige Infos

Temperatur (T):
4 bis 30 °C
optimal: sommers 16 bis 26 °C, winters 4 bis 14 °C; 

Säuregrad:
pH 6,5 bis 8,5
optimal pH 7 bis 8

Der neutrale Wert des Wassers liegt bei PH 7 und ist auch für Teiche und seine Bewohner ideal. Niedriger PH-Wert bedeutet, dass das Teichwasser zu sauer und bei hohem PH-Wert zu basisch ist.
Da sich der PH-Wert des Teichwassers durch Nachfüllen mit Leitungswasser oder Regen immer wieder verändern kann, sollten die Werte regelmäßig mittels Wassertest überprüft werden. Weil Wasserpflanzen nachts Co2 abgeben, ist der PH-Wert abends immer höher als morgens. Durch starke Belüftungen steigt der PH-Wert an, weil CO2 aus dem Teichwasser entweicht.
Verändert sich der pH-Wert schrittweise, d.h. nicht mehr als 0,5 Grad pro Tag, liegt das im Tolleranzbereich für die Fische. Wichtig ist, dass der pH-Wert nicht zu großen Schwankungen unterliegt, da dies bei den Fischen Stress verursacht.

Gesamthärte (GH):
8 bis 25 °d
optimal 12 bis 18 °d

Die Wasserhärte ist ein Maß für die Gesamtsumme der im Wasser gelösten Mineralien (Kalzium und Magnesium). In Abhängigkeit der Menge der gelösten Mineralien kann das Wasser entweder „weich“ oder „hart“ sein. Je höher der Mineraliengehalt, desto härter ist das Wasser. Die Wasserhärte spielt eine wichtige Rolle für die biologischen Prozesse im Teich. Ist das Wasser zu weich, können diese nicht ausreichend funktionieren und die biologischen Prozesse im Teich beginnen zu stagnieren. Die Mineralien werden von den Teichlebewesen verbraucht und das hat zur Folge, dass der Härtegrad des Wassers absinkt. Deswegen sollte dieser Wert regelmäßig überprüft werden.

Eine Wasserhärte von mindestens 8° dH ist erforderlich, damit die biologischen Prozesse des Teiches nicht zum Stillstand kommen. Der Idealwert liegt zwischen 10 und 15° dH.

Carbonathärte (KH):
6 bis 18 °d
optimal 10 bis 14 °d

Der KH-Wert oder Karbonathärte ist ein Maß für die Pufferkapazität des Teichwassers. Pufferkapazität bedeutet, wie gut der Teich Änderungen und Schwankungen des pH-Wertes abfangen kann. Teiche haben die Tendenz, nach einer gewissen Zeit zu übersäuern. Dieses Absinken des pH-Wertes ist auf das Ausscheiden organischer Säuren seitens der Fische und anderer Lebewesen (Urin), sowie das Freisetzen saurer Substanzen von bestimmten Bakterien im Teich und im Filter zurückzuführen.

Die Pufferkapazität eines Teiches wirkt diesen Veränderungen entgegen, indem sie diese Säuren aufnimmt und dadurch dem Absinken des pH-Wertes entgegenwirkt. Teiche mit übermäßigem Algenwachstum können starken pH - Wertschwankungen von einem Tag zum anderen unterliegen. Der KH-Wert sollte regelmäßig überprüft werden, da sich die Pufferkapazität verändern kann. Der KH-Wert sollte zu jeder Zeit mindestens 4° dH betragen, besser ist jedoch ein KHWert zwischen 6° und 8° dH.

Ammonium / Ammoniak NH4+/NH3:
maximal 0,5 mg/l
optimal weniger als 0,1 mg/l

Ammonium wird von den Fischen als Abfallprodukt ausgeschieden (75% über die Kiemen und nur 25% über den Urin). Ammonium ist relativ ungiftig; giftig wird es, wenn es in Ammoniak (natürlicher Prozess) umgewandelt wird. Jegliches im Teichwasser vorhandenes Ammoniak stellt eine ernsthafte Gesundheitsbedrohung für Fische und Teichbewohner dar. Es ist extrem giftig für alle Tiere. Es wird von den Bakterien im Filter in weniger giftiges Nitrit umgewandelt. In Teichen, die nicht über ausreichend Filterbakterien verfügen, kann sich leicht giftiges Ammoniak ansammeln. Diese Situation kann z.B. in neuen Teichen entstehen, beim Einsetzen zusätzlicher neuer Fische oder infolge einer versehentlichen Falschdosierung von Medikamenten. Der Ammoniakwert im Teich sollte zu jeder Zeit 0 mg/l betragen. Liegt der Ammoniakwert bei 0,2 mg/l müssen nitrifizierende Bakterien zugesetzt werden, gleichzeitig ist für eine zusätzliche Belüftung (Luftpumpe) zu sorgen. Liegt der gemessene Wert oberhalb von 0,2 mg/l ist ein Teilwasserwechsel / Wasserwechsel zu empfehlen. Ist Ammoniak im Teich vorhanden, sollten auch der Sauerstoffgehalt, pH-Wert und der Nitritgehalt überprüft werden.

Nitrit NO2:
maximal 0,2 mg/l
optimal weniger als 0,1 mg/l

Nitrit entsteht, wenn Bakterien (im Filter und im Teich) die schädlichen Ausscheidungsprodukte der Fische biologisch zersetzen. Nitrosomas- Bakterien wandeln Ammoniak in Nitrit um. Nitrit ist weniger giftig als Ammoniak, dennoch ist es äußerst schädlich für die Gesundheit der Fische. Ein Fischteich sollte niemals Nitrit enthalten. Der Nitritgehalt darf nicht höher als 0,1 mg/l liegen, weil ab einem Gehalt von 2 mg/l das Hämoglobin der Tiere nicht mehr in der Lage ist, Sauerstoff zu binden. Das hat zur Folge, dass die Fische an Sauerstoffmangel sterben. Liegt der Nitritwert zwischen 0,2 – 0,5 mg/l ist es ratsam zusätzliche Bakterien dem Filter und Teich zuzuführen und für eine zusätzliche Belüftung (Luftpumpe) zu sorgen. Liegt der gemessene Wert über 0,5 mg/l muss zusätzlich ein Teilwasserwechsel erfolgen. Wenn Nitrit im Teich nachweisbar ist, sollte die Wasserwerte generell überprüft werden, insbesondere der Sauerstoffgehalt, der pH-Wert und der Ammoniakgehalt.

Nitrat NO3:
maximal 50 mg/l
optimal weniger als 25 mg/l

Nitrat entsteht, wenn die Bakterien im Filter und im Teich das giftige Nitrit biologisch umwandeln. Nitrat ist ein Pflanzennährstoff. Ist viel Nitrat im Teich, werden  vor allem die Algen im Teich stark wachsen. Wenn nicht genügend Wasserpflanzen vorhanden sind, breiten sich Algen vermehrt aus. Den Nitratgehalt eines Teiches mit Fischen auf absolut Null zu halten, ist extrem schwierig. Um die Nitratwerte niedrig zu halten müssen genügend Wasserpflanzen vorhanden sein. Ist das nicht möglch z.B. bei klassischen Koiteichen, sollte ein Teil das Wasser in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

Kohlendioxid CO2:
maximal 30 mg/l,
optimal weniger als 20 mg/l

Sauerstoff O:
5 - 10 mg/l
optimal am Sättigungspunkt

Kapillarsperre

Was versteht man unter einer Kapillarsperre ? Beim Teichbau wird die Kapillarsperre mit der Teichfolie gebildet. Die Folie steht senkrecht nach oben und trennt den Sumpfbereich / Sumpfzone vom Teichaußenbereich. Die Folie darf an dieser Stelle nicht mit Erde, Mulch oder der gleichen überdeckt werden. Auch sollten Sie keine großen Steine auf die Folie legen. Warum ? Das genannte Material verursacht eine Verbindung zwischen dem Wasser im Teich und und dem Randbereich außerhalb des Teiches. Über diese Verbindung gelangt Teichwasser nach außen. Was zur Folge hat, dass der Teich Wasser verliert. Über diese Verbindung kann aber auch Oberflächenwasser ( Regen ) von außen in den Teich kommen und damit unerwünschte Nährstoffe. Das hat zur Folge, dass z.B. ein übermäßiges Algenwachstum auftreten kann, Fische krank werden, der Teich kippt.

Seit einiger Zeit wird das Randsysten EcoSys angeboten. Wir haben es ausprobiert und können es nur empfehlen. Es ist einfach zu handhaben und man erreicht damit eine stabile und sichere Kapillarsperre.

Die häufigste Ursache ( ca. 95 % ) bei erheblichen Wasserverlusten im Teich ist eine unzureichend ausgebildete Kapillarsperre. Erde, Steine und Pflanzenwurzeln können von außen über den Teichrand Wasser aus dem Teich ziehen. Das können bis zu 50 cm Wasserhöhe im Teich sein. Kontrollieren Sie den Teichrand Stück für Stück und beseitigen Sie die Ursachen. Sie sollten die Kapillarsperre unbedingt im Frühjahr und im Sommer kontrollieren. So vermeiden Sie unliebsame Überraschungen.

Sehen Sie sich an den folgenden Beispielen an.

So sollte es auf gar keinem Fall aussehen ! Probleme sind vorprogrammiert !   

  

Beispiele für vorbildlich ausgebildete Kapillarsperren: mit rot ist die hochstehende Folie gekennzeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Probleme sind aufgetreten?                     

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Algen:  Grünes Wasser / Fadenalgen

 

Wasserverluste

 

Schlechte Wasserwerte

 

Fischkrankheiten

 

 

 

 

 

 

 

Die Leitparameter des Teichwassers

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der wichtigsten Parameter und Messwerte in einem Gewässer und ihrer Bedeutung.

1. pH-Wert

2. Leitfähigkeit

3. Gesamthärte

4. Karbonathärte

5. Nitrit

6. Ammonium

7. Nitrat

8. Phosphat

 

Der pH-Wert  ist die wohl wichtigste und aussagekräftigste Größe, die die Qualität ihres Wassers charakterisiert. Er gibt an, ob ein Wasser zu sauer oder zu basisch ist und ob dadurch für Fisch und Pflanzen lebensfeindliche Bedingungen in ihrem Wasser entstehen können. In einem intakten Teich-Öko-System sollte der pH-Wert zwischen 7,5 und 8,5 liegen. In der Mehrheit der natürlichen Gewässer, die Calcium enthalten und im Kontakt mit dem Kohlendioxid der Atmosphäre stehen, werden sich pH-Werte um 8,2 bis 8,3 einstellen. Dies geschieht durch die Einstellung von Gleichgewichtskonzentrationen des gelösten Kohlendioxids in Form von Hydrogenkarbonationen und Karbonationen. pH-Werte außerhalb dieses Gleichgewichts-pH-Wertes sind zwar in den o.g. Grenzen akzeptabel, in der Regel jedoch durch ungünstige Umwelteinflüsse oder den Eingriff des Menschen bzw. unserer Zivilisation in den Lebensraum Wasser verursacht.

Der pH-Wert ist eine wichtige Kenngröße für Ammonium- und Nitritwerte.

Hinweis: Durch starke Belüftung steigt der pH-Wert an, weil CO2 dem Teichwasser entweicht. Vermeiden Sie starken pH-Wert Schwankungen. Sie verursachen für Fische großen Stress.

 

Die Leitfähigkeit eines Wassers  kann als das Maß des Salzgehaltes angesehen werden. Ionenarme Wässer besitzen eine sehr geringe Leitfähigkeit, während z. B. Meerwasser eine sehr hohe Leitfähigkeit aufweist. Eine gängige Dimension für die Leitfähigkeit des Wassers ist µS/cm. Süßwasser wie auch Teichwasser sollte eine Leitfähigkeit zwischen 300 und 1200 µS/cm aufweisen. Hat es eine geringere Leitfähigkeit, kann es als ionenarm bezeichnet werden und wird bereits bei geringsten Beeinflussungen, z. B. mit einer drastischen Veränderung des pH-Wertes reagieren. Besitzt das Wasser einen Leitfähigkeitswert von über 1.200 µS/cm so hat es bereits den Bereich eines Süßwassers verlassen.

 

Gesamthärte  Wasser enthält neben den bereits erwähnten gelösten Gasen auch gelöste Mineralien (Ionen). Eine wichtige Rolle spielen hierbei die im Wasser gelösten Magnesium- bzw. Calciumionen. Diese werden auch als Härtebildner bezeichnet. Die Konzentrationen der im Wasser gelösten Magnesium- und Calciumionen (z. B. in Form ihrer Chloride) bilden die Gesamthärte des Wassers. Die Gesamthärte eines Wassers ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Gewässerökosystems. Kein Fisch und keine Pflanze können in einem absolut reinem, ionenfreiem Wasser überleben. Die Härte eines Wassers wird in der Einheit °d.H. oder auch in mmol/l angegeben. Natürliche Süßwässer besitzen eine Gesamthärte zwischen 5 und 20°d.H. Die Gesamthärte ist die Summe aus permanenter und temporärer (= Karbonathärte) Härte.

 

Karbonathärte  Für die pH-Wert-Stabilität von entscheidender Bedeutung ist die in einem Gewässer vorhandene Konzentration an Calciumhydrogencarbonat. Ein Maß für diese Konzentration bildet der Wasserparameter Karbonathärte. Eine genügend hohe Karbonathärte in einem Gewässer kann den pH-Wert des Wassers stabilisieren und einer Erhöhung sowie einer Erniedrigung des pH-Wertes erfolgreich entgegen wirken. In diesem Zusammenhang werden Gewässer mit einer ausreichend hohen Karbonathärte auch als gut gepufferte Wässer bezeichnet. Die Karbonathärte eines Wassers wird ebenso wie die Gesamthärte in °d.H. oder auch mmol/l angegeben und sollte in natürlichen Süßwässern zwischen 5 und 12°d.H. liegen.

 

Nitrit  Nitrit ist eine in Wasser lösliche, anorganische Stickstoffverbindung, die in Gewässern bei einem nicht vollständigen mikrobiologischen Abbau von Nährstoffen (wie z. B. Futterresten) entstehen, oder durch Eintrag über belastete Zuläufe, sowie durch Regenwasser (vor allem nach Gewittern), in den Teich gelangen kann. Nitrit sollte in einem intakten Teich-Öko-System analytisch nicht nachweisbar sein. Schon Konzentrationen von 0,2 mg/l Nitrit können langfristig in einem Teich sehr schädliche Folgen haben und unter Umständen einen Fischbesatz vergiften. Die wichtigste Eigenschaft von Nitrit ist, das es sich im Blut der Fische anreichert und dort eine Sauerstoffaufnahme verhindert. Die Fische zeigen Erstickungserscheinungen. Eine wichtige Kenngröße für den Nitritgehalt ist der pH-Wert. Bei erhöhten Nitritgehalten verstärkt sich die Giftigkeit des Nitrits für die Teichlebewesen, je niedriger der pH-Wert liegt. Ebenfalls sind Ammonium- und Nitratgehalt Kenngrößen für den Nitritgehalt. Sind diese ebenfalls zu hoch, ist das ein Hinweis auf eine gestörte Gewässerbiologie. Es sind zu wenige stickstoffabbauende Mikroorganismen im Teich vorhanden oder die vorhandenen Mikroorganismen wurden geschädigt und können daher nicht mehr richtig arbeiten.

Hinweis: Ein Fischteich sollte kein Nitrit enthalten.

 

Ammonium ist ebenfalls wie Nitrit eine im Wasser lösliche Stickstoffverbindung, die aus einem unzureichenden mikrobiologischen Abbau von Fischausscheidungen, durch Düngemittel oder auch durch Oberflächenwasser in den Teich gelangen kann. Eine Kenngröße für den Ammoniumgehalt ist der pH-Wert. Bei Ammonium erhöht sich die Gifitigkeit für Teichlebewesen, je höher der pH-Wert ansteigt. Bei höheren pH-Werten liegt das Ammonium dann als Ammoniak im Wasser vor und kann die Schleimhäute der Fische stark schädigen.

Hinweis: Ausscheiden von Ammonium durch Fische: 75 % über die Kiemen, 25 % über Urin. Ammoniak ist für Fische extrem giftig. Bei höheren Werten ist ein Wasserwechsel von 50 -70 % zu empfehlen.

 

Nitrat  Nitrat ist wie Ammonium und Nitrit auch eine Stickstoffverbindung, die gelöst im Wasser vorliegt. Eine direkte Giftigkeit kann nicht angegeben werden, allerdings kann Nitrat als ein Algennährstoff wirken. Nitrat kann ebenfalls durch einen unzureichenden mikrobiologischen Abbau ansteigen, aber auch durch Oberflächenwasser eingetragen werden.

 

Phosphat  Phosphate sind die Hauptnährstoffe der Algen. Der Grenzwert für Phosphat liegt bei 0,03 mg/l. Schon beim geringsten Anstieg, kann ein übermäßiges Algenwachstum ausgelöst werden. Phosphate werden durch Fischfutter (jedes Fischfutter enthält einen bestimmten Phosphatanteil) eingetragen oder kommen durch phosphatbelastetes Füllwasser in den Teich. Leitungswasser hat in vielen Fällen einen sehr hohen Phosphatgehalt. Wenn man sich über den Phosphatgehalt des Leitungswasser nicht sicher ist, genügt ein Anruf beim Trinkwasserversorger um die aktuellen Analysenwerte des Trinkwassers telefonisch oder per Fax übermittelt zu bekommen. Wie Nitrat kann auch Phosphat durch Oberflächenwasser einlaufen. Auch verschiedene Gesteine, die beim Bau des Teiches verwendet wurden, können Phosphate an das Wasser abgeben. Die Phosphate werden von den Algen in ihre Biomasse eingelagert. Daher kann es vorkommen, dass man trotz übermäßigem Algenwachstum keine Phosphate im Wasser nachweisen kann. Die Problematik besteht darin, dass die Algen das eingelagerte Phosphat beim Absterben wieder freisetzen und somit ein erneutes Algenwachstum auslösen können. Phosphate können kaum auf natürlichem Wege entfernt werden. Fast immer werden spezielle Produkte benötigt um den Phosphatgehalt zu senken.

Phosphate, und somit Algen, sind die häufigsten Probleme im Teich.

Wasserwerte für Fischteiche und einige wichtige Infos 

 

 

Fischkrankheiten

Die Ursachen für Fischkrankheiten sind vielschichtig und darauf kann hier leider nicht gesondert eingegangen werden.

Gegen die allgemein bekannten Krankheiten, wie

  • Flossenfäule,
  • geklemmte Flossen,
  • Pilzbefall,
  • Geschwüre und Parasiten

haben wir im Teichbauzentrum die entsprechende Medizin vorrätig.

Bei speziellen Krankheiten der Koi wenden Sie sich bitte an unseren Expertenrat

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